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MIG-29UB 'FULCRUM' HIGH PERFORMANCE AEROBATIC FLIGHT
- JENSEITS DER G-KRÄFTE
Die MIG 29 wurde Mitte der 70er Jahre entwickelt, um der amerikanischen F-15 "Eagle" einen Gegenpol zu bieten. Selbst die Bundeswehr hatte, nach der Übernahme der Luftwaffe der Nationalen Volksarmee der DDR, 23 MIG-29 im Bestand, die teilweise auch noch im Einsatz sind und gegen den neuen Eurofighter ausgetauscht werden. Fliegen Sie in einem zweisitzigen Jet mit und erleben Sie, was das Wort "Kunstflug" in Wirklichkeit bedeutet!
In der zweisitzigen Maschine sitzen Sie hinter Ihrem Piloten in einem Cockpit. Ihr Pilot ist einer der erfahrendsten Testflieger der russischen Luftwaffe und Sie starten von der Russischen Test-Airbase Sokol in der Nähe von Nizhny Novgorod gelegen.
Sie steigen in unsere Maschine und Sie werden in alle Cockpitinstrumente genau so eingewiesen, wie auch in Ihren vorher angelegten G-Flight-Suit, der mit dem Bordcomputer der Maschine verbunden ist. Nach den Sicherheitsinstruktionen und nachdem sich Ihr Pilot davon überzeugt hat, dass Sie wissen, worauf Sie sich eingelassen haben, beginnt Ihr Abenteuer. Auf der Startbahn schaltet der Pilot den Nachbrenner ein und Sie werden in den Sitz gedrückt noch ehe die Maschine, nach knapp 4 Sekunden, den Boden verlässt und in den Himmel jagt. Bei einem Vor-Briefing, hat Ihr Pilot mit Ihnen zusammen, die Flougroute entwickelt und spätestens jetzt können Sie sich vorstellen, was es bedeutet, mit einer MIG 29 mit fast zweifacher Schallgeschwindigkeit am Himmel über Russland zu jagen.
Ihr Pilot wird Ihnen akrobatische Kunstflugmanöver zeigen, die Sie jenseits der 7 G Grenze transportieren werden. Diese G-Kräfte wirken sekundenlang auf Ihren Körper ein und je nach Flugwetter fliegt Ihr Pilot auch eine Parabel, wobei Sie schwerelos werden.
Der Flug in einer MIG-29 ist ein sehr anspruchsvoller Flug, der Ihnen einiges abverlangt. Durch ihr Design besitzt die MIG-29 Flugeigenschaften, die teilweise jenseits der westlichen Konkurrenz liegen, gerade in punkto Wendigkeit. (So kann die MiG-29 kurzzeitig auf ihrem eigenen Schubstrahl stehen - wichtig für das so genannte Kobra-Manöver. Das Kobra Manöver kann jedoch mit unserem Jet aus technischen Gründen nicht geflogen werden).
Die Flügelkonstruktion mit breiter Flügelwurzel, bringt einen großen Teil des Auftriebs durch den Rumpfansatz, welches die Langsamflugeigenschaften verbessert. Typisch für die MiG-29 sind die großen Klappen, die die Luftansaugschächte der Triebwerke am Boden abdecken, um ein Eindringen von Fremdkörpern zu vermeiden. Beim Start saugen die Triebwerke Luft über Lamellenschächte auf der Rumpfoberseite an. Am Heck befinden sich die Luftbremse und ein Bremsschirm.
Die Maschine besitzt einen 16-Bit-Bordcomputer, einen Frontscheibenprojektor (HUD) zuzüglich eines Monitors, eine bordeigene Fehlererkennung (Aekran) und zwei Sensorsysteme. Mit dem Radar können Luftziele (Reichweite 70 km) erfasst werden und mit dem FLIR/Laserentfernungsmesser (Reichweite 7 km, Laserklasse 3 in Deutschland) die Infrarotziele. Bemerkenswert ist auch eine Helmvisieranlage, die es dem Piloten ermöglicht, mittels Kopfbewegung ein Ziel anzuvisieren. Die Zielsuchköpfe der Raketen erhalten dann automatisch die Zielparameter. Genau dieses Gerät macht sie der sehr wendigen F-16 im Luftnahkampf überlegen.
Ein Abenteuer, welches Ihren Körper und Ihren Geist sehr in Anspruch nehmen wird.
Technische Daten MIG-29 'Fulcrum'
Herstellerland: ehemalige Sowjetunion (heute Russland)
Funktion: Angriffsjäger, Multifunktions-Jäger, Allwetter-Jäger
Erstbaujahr: 1977
In Dienst Stellung: 1983
Besatzung: 1 oder 2 Piloten
Turbinen: 2x Sarkisov RD-33 Turbofans mit Nachbrenner, 18.300 lb Schub je Turbine
Geschwindigkeit: 2.445 km/h (Mach 2.5)
Maximale Flughöhe: 17.500 m +
Reichweite: 2.100 km
Länge: 17.32 m
Höhe: 4.73 m
Spannweite: 11.36 m